Cava, Spumante oder Crémant – Die Alternativen zum Champagner

Alljährlich kann man im Dezember beim Weihnachtseinkauf sehen, dass die Händler ihre Auslagen und Schaufenster mit diversen Champagnerflaschen dekorieren. Denn traditionell lassen die Leute zum Jahresende die Korken knallen und feiern das vergangene und das neue Jahr mit Champagner. Aber muss es denn immer die teure Sorte aus Frankreich sein oder gibt es auch Alternativen hierzu? Dieser Frage wollen wir uns im Folgenden widmen.

Champagner Dom Perignon

Dom Pérignon und der erste Champagner

Im 17. Jahrhundert entdeckte der Benediktinermönch Dom Pérignon bei der Begutachtung eines Weinkellers die „Méthode Champenoise“ oder auch Flaschengärung genannt. Hierbei handelt es sich um die zweite Gärung des Weins. Dabei entsteht auf natürliche Weise die feine Kohlensäure. Diese Methode der Schaumweinherstellung wird heutzutage auf der ganzen Welt angewendet, aber nur jener, der aus der Champagne stammt und die strengen Vorgaben erfüllt, darf sich auch Champagner nennen. Zu den bekanntesten Marken gehören hier neben Dom Pérignon noch Bollinger, Krug, Moet & Chandon, Ruinart, Veuve Clicquot und viele mehr.

Cava, Crémant & Co.

Außerhalb der Champagne werden auch Weine durch die zweite Gärung in der Flasche zu hervorragenden Schaumweinen. Je nach Region werden diese jedoch anders benannt. So stammt der Crémant vorwiegend aus dem Elsass, der Winzersekt aus Deutschland, der Cava aus Katalonien in Spanien und der Spumante aus Italien. Die Herstellung erfolgt bei allen nach dem beschriebenen Verfahren von Dom Pérignon. Gemeinsam haben sie alle einen hohen Qualitätsanspruch. Jedoch können hier preislich große Unterschiede entstehen. Für welchen man sich nun beim Fest entscheidet bleibt jedem selbst überlassen. Hier gilt wie immer: Es muss schmecken. Prost!

Unnützes Champagnerwissen

Schon mal gesehen, wie man eine Champagnerflasche mit einem Säbel öffnet? Hier gibt es die Anleitung dazu. Viel Spaß beim Ausprobieren!

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