Korkenzieher – Wie wählt man den richtigen

Für den vollendeten Weingenuss benötigt es nicht viel. Eine gute Flasche, ein Weinglas und einen Korkenzieher. Es gibt eine Vielzahl an Geräten, um den Korken aus der Flasche zu bekommen. Aber für welchen soll man sich entscheiden? Im Folgenden geben wir eine kurze Übersicht über die gängigen Varianten, Spezialkorkenzieher und auf welche Kriterien man beim Kauf achten sollte.

Korkenzieher
Korkenzieher Quelle: flickr.com Ed G

Korkenzieher mit Griff und Seele

In der Regel besteht ein Korkenzieher aus zwei Komponenten. Der Griff und die Spindel sind die wesentlichen Bauteile.

Die einfachste Variante stellt der T-Korkenzieher dar. Er besteht aus einem Griff und einer Spindel. Diese Form gilt als die älteste ihrer Art.

Das Kellnermesser gehört in der Gastronomie zur Standardausstattung. Durch ein kleines Messer kann man die Kapsel elegant geöffnet. Ein zweistufiger Hebel erleichtert zusätzlich das Öffnen.

Zur Ausnutzung der Hebelwirkung gibt es Tisch- oder Hebelkorkenzieher. Hierbei wird die Spindel über die Hebelbewegung in den Korken eingefahren. Die Gegenbewegung entkorkt dann die Flasche. Oft kommen diese Geräte auf Veranstaltungen mit einem hohen Durchsatz zum Einsatz.

Zu den bekanntesten Öffnern gehört der Flügelkorkenzieher. Im Gegensatz zum Hebelkorkenzieher wird die Spindel manuell eingeschraubt und über das Herunterdrücken der beiden Flügel herausgezogen.

Zu den Exoten gehören noch der Überdruckzieher, bei dem eine Nadel durch den Korken gestoßen und dann ein Gas eingeleitet wird. Durch den Überdruck in der Flasche wird der Korken herausgedrückt.

Ein weiterer Spezialkorkenzieher ist der Federzungen-Korkenzieher. Besonders bei Flaschen mit porösem Korken kann man durch die beiden Stahlstreifen diesen ohne Beschädigung entfernen.

Die Seele der Spindel

Die Seele des Korkenziehers bezeichnet die Öffnung in der Mitte der Spindel. Dadurch verteilt sich die Kraft besser auf den gesamten Korken. Außerdem kann man somit besser verhindern, dass der Korken bröselt. Je größer die Seele desto einfacher lässt sich die Spindel in den Korken drehen.

Alternative zum Korkenzieher